Projekte

2023 Arbeitsstipendium der Investitionsbank Sachsen-Anhalt I Kultur ans Netz
Schwerpunkt Druckgrafik I Verlorene Platte

„ORTE“

Die Technik
Im Rahmen des Arbeitsstipendiums widmete ich mich der Hochdrucktechnik Verlorene Platte. Bei dem Reduktionsdruck sind mehrere Arbeitsschritte notwendig, die jedoch nur aus einer Druckplatte bestehen. Es werden mehrere Druckfarben übereinander gedruckt, generell beginnt man mit der hellsten Farbe.
Nach jedem Druck wird eine neue Ebene aus der Platte gehoben. Dieses Verfahren dauert einige Tage, da der nächste Druckschritt erst nach Trocknung der Farbe erfolgen kann. Man kann auch nass in nass drucken, dies habe ich jedoch vermieden, weil ich ein sauberes Druckergebnis erziehlen wollte.

Die Motive
Ich habe mich bei diesem Projekt für die Landschaftsdarstellung entschieden, weil es vielfältige Möglichkeiten des Ausdrucks, der grafischen und flächigen Umsetzung gibt. Die Orte fand ich in meinem näheren Umfeld und auf meinen Reisen nach Dänemark.

Das Werkzeug
Zur Bearbeitung des Druckstockes verwendete ich das Schweizer Schnitzwerkzeug von Pfeil und zum Drucken Aqualinoldruckfarbe von Schmincke. Der Druck erfolgte anfangs von Hand per Abrieb mit einem Löffel, später verwendete ich meine Rollendruckpresse.
Die Farbe habe ich auf einer Glasplatte verteilt und dann mit einer Rolle aufgenommen.

Die Formate und Material
Ich beschränkte mich bei der Arbeit auf die Formate DIN A5 und DIN A4.
Zur Verwendung kamen vorwiegend Papiere bis zu einer Grammatur von 130g,
Skizzenpapiere und handgeschöpfte Papiere.

Verlauf
Da ich bisher wenig Erfahrung in der Drucktechnik der Verlorenen Platte sammeln konnte, stieß ich auch auf einige Schwierigkeiten. Das größte Problem stellte für mich die Farbwahl dar. Was man vorher bedenken sollte ist, dass die Farbe bei mehreren Druckdurchgängen immer dunkler wird. Das genaue Druckergebnis kommt auch auf die Anzahl der übereinandergedruckten Farben an. Beim Anlegen der Druckplatte ist höchste Präzision erforderlich. Es sind nach Projektabschluss ca 12 präsentationsfertige Arbeiten enstanden.

Präsentation
Die gerahmten Werke präsentiere ich in meinem Atelier in der Sebastian-Bach Str. 14 in Dessau. Weitere digitale Publikationen finden Sie unter:
https://www.instagram.com/oliviaseipelt/
https://www.facebook.com/seipeltkunst

2021 Kunst to go im Taschenformat für den Kunstautomaten

2019-2020  Kunstpromenaden Dessau-Roßlau, Freiraumgalerie, Projektleitung in Kooperation mit der Projektschmiede e.V. Dessau
2012-2014 Brau.ART, Kuration und Vereinsvorsitz
2013-2014 KUNSTLABOR Alte Brauerei Dessau, Kuration
2013 „Brauart Meet´s Remplin, Kuration

Seit 2009 Jahren existiert das Projekt Brau.ART in Dessau-Roßlau. Es ist eine zeitgenössische Kunstplattform für regionale und überregionale Kreative. In einer Jahresausstellung zeigen Künstler verschiedener Genres ihre Werke in der historischen Alten Schultheiß-Brauerei.

Von 2012 bis 2014 betreute ich dieses Projekt als Kuratorin und von 2013 bis 2014 als Vereinsvorsitzende des Brau.ART e.V. Innerhalb dieses Projektes fanden mehrere Ausstellungen statt. Der Standort der historischen Schultheiß-Brauerei diente als Kreativstandort. 2013 und 2014 fand im KUNSTLABOR ein externes Projekt, der „Salon Arte“ , sowie das Ausstellungsprojekt „Das Gelbe vom Ei“ statt.

Über die Region hinaus stellten Künstler der Brau.ART 2013 in der Kunstkapelle in Remplin, (Mecklenburg Vorpommern) aus.

Referenzen Brau.ART 2012-2014

Eröffnungsvideo Brau.ART 2014 von BOXXOM

https://vimeo.com/107233400

Klangwelten Brau.ART 2014 von BOXXOM

https://vimeo.com/107233399

Brau.ART 2013, Trailer von Henry Mertens

Salon Arte im Kunstlabor 2013, Henry Mertens

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


2 + fünf =